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Pressemitteilung Kiel, den 07. April 2008

Ursula von der Leyen: „Mehrgenerationenhäuser fördern den Zusammenhalt zwischen den Menschen“

Bundesfamilienministerin eröffnet das Mehrgenerationenhaus in Kiel

„Wir legen in ganz Deutschland den Grundstein für ein neues Miteinander der Generationen“, erklärte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, heute bei der Eröffnung des Mehrgenerationenhauses Kiel. 
„Mehrgenerationenhäuser sind wie soziale Bienenstöcke – sie bieten für alle etwas. In ganz Deutschland sorgen 500 Mehrgenerationenhäuser für einen neuen Zusammenhalt von jüngeren und älteren Menschen. Es entstehen flächendeckend Drehscheiben für Dienstleistungen, die allen Generationen im Alltag helfen. Mit ihren attraktiven Angeboten knüpfen die Häuser ein regionales Netz, das alle unterstützt und von dem alle profitieren: Kinder, Ältere, Familien, Unternehmen, die Region und das Land.“ 
Das Mehrgenerationenhaus Kiel ist in der ehemaligen Bücherei Gaardens untergebracht. 14 Kieler Verbände und Vereine haben sich zu einer Stadtteilgenossenschaft als Träger des Hauses zusammengeschlossen. Das Mehrgenerationenhaus Kiel verfügt über ein großes Beratungs- und Dienstleistungsangebot. Ein besonderes Anliegen des Mehrgenerationenhauses ist es, alleinerziehende Mütter bei der Wiedereingliederung ins Berufsleben zu unterstützen. Die „Rabenmütter e.G.“ beispielsweise bieten Familien haushaltsnahen Dienstleistungen und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit von gering- oder nichtqualifizierte Müttern. Der offene Treff des Hauses bietet viel Raum für einen intensiven Austausch aller Beteiligten. „ Dies ist ein Ort, an dem die Generationen wieder zueinander finden können. Sich gegenseitig helfen, Neues lernen und miteinander eine schöne Zeit erleben stehen hier im Vordergrund“, sagte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. 
„Kiels erstes Mehrgenerationenhaus in Gaarden einzurichten ist ein gutes Signal für diesen Stadtteil. Hier ist das Miteinander der Generationen besonders wichtig und soziale Arbeit ist hier besonders gefragt. Ich wünsche mir für Kiel mehr solche Häuser, die vielleicht schon Bestehendes mit einbeziehen und weiterentwickeln können. Wir fangen in Kiel nicht bei Null an“, sagte Dr. Hans-Peter Bartels, Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion

„Seit längerer Zeit verfolge ich das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser sehr genau. Ich freue mich, dass die Arbeit nun auch in Kiel erfolgreich ist. Die Anwesenheit von Bundesministerin von der Leyen an der heutigen Eröffnungsveranstaltung beweist die Bedeutung, die die Bundesregierung dem Projekt beimisst. Ich wünsche dem Mehrgenerationenhaus den verdienten Erfolg und auch eine entsprechende Signalwirkung für andere Regionen“, verkündete Otto Bernhardt, Mitglied der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der leider an der Eröffnungsveranstaltung nicht teilnehmen konnte. 
„Für uns stehen bei der Gestaltung des Mehrgenerationenhauses am Vinetaplatz die Relevanzstrukturen der Bevölkerung des Stadtteils Gaarden an erster Stelle“, so Marianne Kaiser und Ulrike Pirwitz von der Stadtteilgenossenschaft Gaarden, Geschäftsführerinnen im Mehrgenerationenhaus Kiel. 
Seit Januar 2008 haben alle 500 Mehrgenerationenhäuser ihre Arbeit aufgenommen. Damit sind im Rahmen des Aktionsprogramms flächendeckend in ganz Deutschland Dienstleistungsdrehscheiben entstanden, die das Miteinander der Generationen intensivieren. Über einen Zeitraum von fünf Jahren erhält jedes Haus jährlich 40.000 Euro an Förderung. Das Mehrgenerationenhaus Kiel wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union kofinanziert. Insgesamt profitieren 200 der 500 Häuser im Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend von der Förderung aus dem ESF. Einen Überblick über alle derzeit geförderten Projekte bietet Ihnen die Website www.mehrgenerationenhaeuser.de sowie die beiliegende CD-Rom. Hier finden Sie auch sämtliche Pressematerialien sowie Logo und Kampagnenmotiv des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser.

Pressekontakt: Pressebüro Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser
Christoph Schmale, Tel. 030/700 186-772, Fax 030/700 186-710, 
E-Mail: presse@mehrgenerationenhaeuser.de