Freiwilliges Engagement

Die 450 Mehrgenerationenhäuser übernehmen in ihren Kommunen eine Schlüsselrolle bei der Gewinnung von freiwillig Engagierten und der Entwicklung von Angeboten zum Freiwilligen Engagement. Wer sich zivilgesellschaftlich einbringen möchte, egal ob jung oder alt, ist in den Mehrgenerationenhäusern an der richtigen Stelle. Hier werden Engagierte beraten, unterstützt, vermittelt und qualifiziert. Es ist ein Geben und Nehmen, denn das vielfältige Angebot der Häuser ist durch den unermüdlichen Einsatz der vielen Freiwilligen überhaupt erst möglich.

 

Die Mehrgenerationenhäuser bieten für Alt und Jung Möglichkeiten sich einzubringen und für andere einzusetzen. Die freiwillig Aktiven erwerben dabei Fachkenntnisse, werden in ihrer sozialen Kompetenz gestärkt und bei der (Wieder-) Eingliederung in den Arbeitsmarkt unterstützt. Die Mehrgenerationenhäuser sind in den Kommunen zu festen Anlaufstellen des Freiwilligen Engagements und stärken so die lokale Infrastruktur. Angebote zum freiwilligen Engagement von und für Menschen mit Migrationshintergrund sind dabei ein wichtiger Schritt zur weiteren interkulturellen Öffnung der Häuser.

 

Darüber hinaus sind alle Mehrgenerationenhäuser auch anerkannte Einsatzstellen für den Bundesfreiwilligendienst. Auch hier verfolgen die Häuser einen generationenübergreifenden Ansatz: Aktuell sind knapp 300 Bundesfreiwillige in den Mehrgenerationenhäusern tätig.

 

Die Häuser binden gezielt auch Menschen der Generation 50 bzw. 60 plus ein, die in der Übergangsphase vom Erwerbsleben in den Ruhestand stehen und ihre vielfältigen Erfahrungen an jüngere Menschen weitergeben können.